Alte Werkzeuge der Waldarbeiter und der Bauern

Fläschenbock und Dreiradkarren

Der Fläschenbock und der Dreiradkarren

Das Wort ist wie die Vorrichtung mit dem "Flaschenzug" verwandt. Der Fläschenbock wird oberhalb des an steilen Berghang gelegenen Ackers auf den Boden gelegt und an einem Baum oder eingeschlagenen Pfahl befestigt. An einem Ende des um das Rad laufenden Seils wurde ein Zugtier befestigt, am anderen der "Dreiradkarren“, der mit Mist oder abgeschwemmter Erde beladen war. Das bergab ziehende Zugtier zog den Karren bergauf. Auch Pflug und Egge konnten angehängt werden. Der unter dem karren befestigte "Stichel" verhinderte, dass sich der Karren bei einem Halt oder Seilbruch bergab in Bewegung setzen konnte. Er war die Notbremse. Damit das Zugseil sich nicht an den Radkanten oder der Bockaufhängung verklemmt oder scheuert, wird es durch entsprechende Öffnungen und zwischen hölzernen Rollen hindurchgeführt. Alle drei Geräte gehörten zu jedem Hof, der am Berghang gelegene Äcker bewirtschaftete.

 

Fläschenbock

Fläschenbock 

 

Dreiradkarren und Stichel

Dreiradkarren und Stichel 

 

Fläschenbock

Der Fläschenbock (Bild: gesehen auf dem Peterhof im Steinenbach in Gutach Schwarzwaldbahn)

 

Krätze

Heukrätze (Rückentrage)

Diese Heukrätze war der Heuwagen des armen Mannes, mit der er Heu nach Hause trug, aber dank der Stabilität des Traggestells auch ohneweiteres mit Bruchholz beladen konnte. Wie bei so manchem anderem Gerät ist eben auch bei diesem eine zwei- bis mehrfache Verwendung möglich. Für den Transport von Prügelholz ("Bengel") oder Reiswellen gibt es die kleiner gebaute "Holzkrätze".

 

Heukrätze

 

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